FF - Brückl  
Home arrow Einsätze arrow 18.11.2019 technischer Einsatz
14.12.2019
 
 
18.11.2019 technischer Einsatz

Hochwasser in Brückl

In ganz Kärnten gibt es wegen der starken Regen- und Schneefälle unzählige Feuerwehreinsätze. Auch Brückl sollte nicht ganz verschont bleiben. Nach den sehr starken Regenfällen im Gurktal wurde in den Krisensitzungen im Bezirk St.Veit darauf hingewiesen, dass mit einem sehr starken Ansteigen der Gurk zu rechnen ist. Für den Raum Brückl wurde vorhergesagt, dass die enormen Wassermassen der Gurk am Montag, dem 18.11.2019 voraussichtlich gegen 17:00 Uhr eintreffen werden.
Um darauf vorbereitet zu sein, rief  der Kommandant der FF-Brückl HBI Andreas Nuart seine Mannschaft mittels stillen Alarmes schon zu Mittag in das Rüsthaus. Es wurden von den Einsatzkräften vorsorglich Sandsäcke gefüllt und vorbereitet.
Wie vorhergesagt, stieg am Nachmittag der Wasserstand der Gurk sehr stark an. Aus diesem Grunde wurde auch die restliche Mannschaft mittels stillen Alarmes durch die LAWZ nachalarmiert. Zusätzlich wurden die Feuerwehren St.Filippen, St.Walburgen, Eberstein und Klein St.Paul alarmiert. Auch die Betriebsfeuerwehr der Donau Chemie befindet sich im Einsatz.
Ganz besonders heikel war die Situation bei der Wehranlage, wo die Gurk und die Görtschitz zusammenfliesen und der Kanal für das Werk der Donau Chemie beginnt. Seit Jahrzehnten wurden dort nie derartige Wassermengen registriert. Andererseits galt große Aufmerksamkeit der Brücke für die Eisenbahnlinie der Donau Chemie, die durch Verklausung gefährdet war. Diese Gefahr konnte aber durch den Einsatz eines Baggers der Firma Korak direkt auf der Brücke gebannt werden. Mit diesem Bagger konnten antreibende Baumstämme und große Äste sofort entfernt werden.
Entlang der Gurk waren aber auch einige Wohnhäuser durch das Hochwasser gefährdet. Zum Schutz dieser Häuser sowie bei der Wehranlage wurden knapp 1000 Sandsäcke verlegt.
Vor Ort im Einsatz war der sellvertretende Bezirksfeuerwehrkommandant BR Heimo Haimburger, Bürgermeister Ing. Burkhard Trummer, der Direktor der Donau Chemie Dipl.Ing. Manfred Ebenberger, die Polizeiinspektion Brückl, 2 Mitarbeiter des Wasserbauamtes und die Straßenverwaltung.
In den späten Abendstunden konnte mit Erleichterung registriert werden, dass der Wasserstand nur noch geringfügig anstieg. Nach Aussagen der Hydrologen ist in der Nacht damit zu rechnen, dass der Wasserpegel nicht mehr weiter ansteigen wird.
Um 20:00 Uhr fand in St.Veit eine weitere Sitzung des Krisenstabes statt, an der BR Haimburger und BGM Ing. Trummer teilnahmen.
Für die Nachtstunden werden Einsatzkräfte zur Kontrolle vor Ort verbleiben. Man hofft darauf, dass das für morgen angesgate nächste Adriatief weniger Niederschläge bringen wird.

</tr> </tbody> </table> <br /> <table border=" />
20191118-30  20191118-31  20191118-32
20191118-01  20191118-02  20191118-03
20191118-04  20191118-05  20191118-06
20191118-07  20191118-08  20191118-09
20191118-10  20191118-11  20191118-12
20191118-13  20191118-14  20191118-15
20191118-16  20191118-17  20191118-18
20191118-19  20191118-20  20191118-21

20191118-33 
20191118-34 
Einsatzdaten:   
Alarmierung:  15:47 durch LAWZ mittels  SMS-Alarmierung
Mannschaft:  20 Mann 
Fahrzeuge:  TLFA-4000,  KLF-A, MTF, KAT-Anhänger
Fahrzeuge:  22:00 Uhr
noch im Einsatz:  FF St.Filippen, FF St.Walburgen, FF Eberstein, FF Klein St.Paul, BTF Donau Chemie, Polizeiinspektion Brückl, Straßenverwaltung
 
< Zurück   Weiter >
 
Top! © Freiwillige Feuerwehr Brückl Top!