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15.08.2022
 
 
25.10.2008 Bezirksübung
Seveso-II Übung Donau-Chemie Als sogenannter Seveso-II-Betrieb ist das Werk der Donau Chemie in Brückl verplichtet die Funktionsfähigkeit eines externen Alarmplanes im Rahmen einer Alarmübung in bestimmten Zeitabständen unter Beweis zu stellen. Da die Richtlinien zur Erstellung eines derartigen Alarmplanes geändert wurden, war es erforderlich, den Chloralarmplan der Donau Chemie diesen neuen Richtlinien anzupassen. Diese Änderungen wurden in Zusammenarbeit von Donau Chemie, Feuerwehr, Marktgemeinde, Bezirkshauptmannschaft, Polizei und Rotem Kreuz in den vergangenen Monaten in mereren intensiven Arbeitssitzungen durchgeführt.
Am Samstag, dem 25. Oktober 2008 wurde dieser externe Alarmplan in Form einer Alarmübung überprüft. Die Bevölkerung der Marktgemeinde Brückl wurde von Bürgermeister Dir. Wolfgang Schaller von dieser Alarmübung vorzeitig informiert und aufgefordert, sich entsprechend dem in allen Haushalten aufliegenden Merkblatt über einen Chloralarm zu verhalten.
Um 09:30 Uhr wurde von der LAWZ zunächst das Zivilschutzsignal "Warnung" und unmittelbar danach das Zivilschutzsignal "Alarm" ausgelöst. Seitens der Feuerwehr wurden in der Ortschaft mehrere Beobachtungsposten aufgestellt, um das Verhalten der Bevölkerung zu beobachten. Leider muß gesagt werden, dass sich die Bevölkerung eigentlich überhaupt nicht dem Merkblatt entsprechend verhalten hat und sich vom "Chloralarm" absolut unbeeindruckt zeigte. Daran konnte auch die Tatsache nichts ändern, dass ein Fahrzeug der FF-Brückl mit Lautsprecherdurchsagen die Bevölkerung zum richtigen Verhalten aufgefordert hat.
Schwergewicht der Übung war es, das Funktonieren des Krisenstabes zu überprüfen. Dieser wurde in der Anfangsphase auf Gemeindebene gebildet, behördlicher Einsatzleiter war der Bürgermeister. Nach einem detaillierten Plan wurden alle Behörden und Institutionen alarmiert. Dem so gebildeten Bezirkskoordinationsausschuss gehörten laut Alarmplan neben Vertretern der Marktgemeinde Brückl auch Vertreter der Bezirkshauptmannschaft St.Veit/Glan, der BH Völkermarkt, der Feuerwehr, der Polizei, des Roten Kreuzes, sowie Beamte der Landesregierung wie z.B. Landeschemiker an.
Die erste Tätigkeit der FF-Brückl bei Auslösung des Chloralarmes war das Errichten von Strassensperren, um ein Einfahren in die Gefahrenzone zu verhindern. Gleichzeitig wurde ein Fahrzeug in Marsch gesetzt, um mittels Lautsprecherdurchsagen die Bevölkerung zu informieren und aufzufordern, sich entsprechend den Anleitungen im Chloralarmblatt zu verhalten.
Alle Haushalte in der näheren Umgebung der Chlorfabrik wurden von der Feuerwehr angerufen und informiert bzw. gewarnt. Im Rüsthaus der FF-Brückl wurd ein Einsatstab gebildet, dem der Bürgermeister als behördlicher Einsatzleiter, der Kommandant der FF-Brückl, ein Vertreter des Werkes und weitere hinzugezogene Personen angehörten. Dieses Gremium hatte bis zum Eintreffen des Bezirkskoordinationsausschusses alle notwendigen Massnahmen zur Gefahrenabwehr zu treffen.
Wie die Alarmierung der einzelnen Insitutionen und die Zusammenarbeit untereinander funktioniert haben, wird die genaue Auswertung aller Protokolle zeigen. In den nächsten Tagen wird es notwendig sein, diese Seveso-II-Übung genau zu analysieren, um allenfalls sich daraus ergebende notwendige Nachbesserungen des Alarmplanes durchführen zu können.

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 2 Mitglieder der FF-Brückl arbeiten in der
Zentrale die Telefonliste laut  Alarmplan ab.

 Bürgermeister Schaller ist eingetroffen und
bildet mit Kommandant Haimburger und
Dr. Szolderits vom Werk Donau Chemie den
Krisenstab vor Or

 Die Lagekarte ist bereitgestelt, um den Einsatz
ordentlich abarbeiten zu können.

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 Die beiden Ärzte aus Brückl, Feuerwehrarzt
Dr. Ludwig und Dr. Rom wurden ebenfalls in den Krisenstab gebeten

 Die Bezirksalarmzentrale der Feuerwehr hat
von St.Veit/Glan mobil in das Rüsthaus der FF-Brückl verlegt, um so eine optimale Verbindung
zu allen notwendigen Stellen herstellen zu können

 Der Krisenstab wird ständig erweitert, der Einsatzleiter der Roten Kreuzes Wolfgang Novak ist ebenfalls schon vor Ort

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 Der Bezirkkoordintionsausschuss ist nun ebenfalls vor Ort. Mit dabei Bezirksfeuerwehr-
kommandant Ing. Egon Kaiser und der Katastrophenbeauftragte der BH St.Veit/Glan Horst Maier.

 

 

 

 

















 

 
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