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16.08.2022
 
 
13.10.2007 Abschnittsübung
Übungsannahme: Wohnhausbrand in Brückl


Am Samstag, dem 13. Oktober 2007 wurde die jedes Jahr stattfindende Abschnittsübung in Brückl durchgeführt. Die Übungsplanung und die Gesamteinsatzleitung lag in den Händen des Zugskommandanten der FF-Brückl BI Dr. Heinz Novak.
Übungsbeobachter waren Bezirkskommandantstellvertreter BR Peter Klampfer und der Komandant der FF-Brückl Abschnittskommandant Heimo Haimburger.

Für einige Kameraden der FF-Brückl war dies die zweite Großübung an diesem Tag, da sie am Vormittag schon an der Gefahrgutübung im Rahmen der Bezirksübung auf dem Firmengelände der Treibacher Industrie AG teilgenommen hatten.

Übungsannahme war ein Dachstuhlbrand im Wohnhaus Lorenz-Baumgärtlweg. Die Bewohner dieses Hauses wurden von der Gemeinde Tage vorher von diéser Übung in Kenntnis gesetzt und ersucht, aktiv an der Übung teilzunehmen. Bei dem Wohnhaus handelt es sich um ein Gemeindehaus mit 2 Stiegenhäusern. Erschwerend für einen Großeinsatz ist der sehr beengte Raum um dieses Gebäude.
Um 16:00 Uhr wurden von der BAWZ St.Veit/Glan gemäß dem Alarmpal die Feuerwehren Brückl, St.Filippen und St.Walburgen alarmiert. 

1310200708 Bei der Ankunft am Übungseinstzort war zu erkennen, dass das Stiegenhaus stark verqualmt war und eine Bergung der Hausbewohner durch Atemschutztrupps nur unter Einsatz von Fluchthauben durchgeführt werden konnte. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden de Bewohner aufgefordert Ruhe zu bewahren, die Wohnungen nicht zu verlassen und zu warten, bis sie von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden.  
 1310200709 Als erste Maßnahme wurde der Druckbelüfter in Stellung gebracht, um das Stiegenhaus möglichst rasch rauchfrei zu bekommen, und so die nachfolgende Bergung der Haus-bewohner durch die Atemschutztrupps wesentlich zu erleichtern. Gleichzeitig wurde bei der BAWZ die Alarmierung weiterer Feuerwehren - FF-Eberstein, FF-Klein St.Paul, FF Wieting und FF-Lölling - angefordert. 
 1310200715 Da das Wohnhaus für die normalen Feuerwehrleitern zu hoch ist, wurde der Hubsteiger der FF-Brückl eingesetzt, um den Innenangriff der Atemschutztrupps im Dachstuhl von außen mit einem H-Rohr zu unterstützen. Zudem war der Hubsteiger in Bereitschaft, eine Personenbergung über ein Fenster durchzuführen, sollte aus irgendeinem Grunde die Bergung über das Stiegenhaus nicht möglich sein.
Da sich ein intensiver Atemschutzeinsatz abzeichnete, wurde schon bald die mobile Atemschutzfüllstation der FF-Brückl vor Ort gebracht, um unverzüglich mit dem Befüllen der bereits geleerten Atemschutzflaschen beginnen zu können.
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Systematisch wurden alle Wohnungen durch Atemschutztrupps aller Feuerwehren kontrolliert, um alle Bewohner in Sicherheit bringen zu können. Schade war, dass nur sehr wenige Bewohner sich daran beteiligt und so die Chance genutzt haben, die Scheu vor dem Anlegen einer Fluchthaube zu verlieren.
Jene Trupps, die nicht mehr für die Personenbergung benötigt wurden, nahmen mit Hochdruckrohren die Brandbekämfung im Innenangriff auf. Dafür standen insgesamt 6 Tanklöschfahrzeuge zur Verfügung.

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Zur Sicherstellung der Wasserversorgung der Tanklöschfahrzeuge mußten mehrere B-Leitungen gelegt werden:
- vom Hydranten in der Schmieddorfer Strasse
- vom Hydranten in der St.Johanner Strasse
- und die längste Leitung vom Gurkfluss

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Nach Übungsende fand beim Rüsthaus   
der FF-Brückl eine Übungsnachbe-  
sprechung statt.
 

 Die Übungsbeobachter:
         BFK-Stv. Peter Klampfer
         Kdt. AFK  Heimo Haimburger
Gesamteinsatzleiter:
         BI Dr. Heinz Novak
Einsatzleitung Atemschutz:
         Kdt.Stv. OBI Werner Trügler

   
Einsatzdaten der FF-Brückl:  
Alarmierung:  16:01 Uhr durch BAWZ 
Mannschaft: 17 Mann
Fahrzeuge: TLFA-4000, TLFA-1000, KRFA, KLFA, MTF
Geräte: Hubsteiger, Stromerzeuger, Atemschutzfüllstation6 Atemschutzgeräte 
Übungsende: 17:40 Uhr

 

 

 

 


Feuerwehren des Abschnittes Fahrzeuge  Mannschaft 
FF-St.Filippen 1 TLFA, 1 LFA 15 Mann
FF-St.Walburgen 1 SLFA   8 Mann
FF-Eberstein  1 TLFA, 1 LF  17 Mann 
FF-Klein St.Paul  1 TLFA, 1 KLFA     12 Mann 
FF-Wieting  1 TLFA, 1 LFA 17 Mann 
FF-Lölling  1 LF 10 Mann 
     
Gesamt 15 Fahrzeuge  96 Mann 
     
     

 
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